Am Sonntag, dem 13. Juli 2025, trafen die Teilnehmerinnen des 23. Ordentlichen Generalkapitels ein, das derzeit im Centro della Spiritualità „Barbara Micarelli“ in Portiuncola/Assisi, Italien, stattfindet.
Das Thema des Kapitels lautet: Pilger der Hoffnung. Die Leitung des Kapitels haben Sr. Stephanie Coughlan von der Kongregation der Schwestern der Maria Reparatrix und Sr. Olivia Umoh von der Kongregation der Töchter der Nächstenliebe des Heiligen Vinzenz von Paul inne. ..

Das erste Treffen fand am Montagnachmittag, 14. Juli 2025, statt. Dabei konnten die Teilnehmerinnen den Versammlungssaal kennenlernen, die Technik für das Kapitel ausprobieren und sich unter Anleitung der Moderatorinnen auf das Kapitel einstimmen.
Am Dienstag, dem 15. Juli 2025, wurde das Kapitel offiziell eröffnet. Der Tag begann mit einer Heiligen Messe, die von den afrikanischen Schwestern gestaltet wurde. Um 9:00 Uhr morgens rief die Generaloberin, Sr. Theodosia Baki, die Delegierten auf, um deren Anwesenheit sicherzustellen. Nach ihrer Eröffnungsrede erklärte die Generaloberin das Kapitel für offiziell eröffnet. Der Vormittag war den Kapitelsverfahren, den Abstimmungen und der Bestätigung der Delegierten der verschiedenen Kapitelausschüsse gewidmet. Der Nachmittag wurde für Überlegungen zur Gruppendynamik im Kapitel verwendet.
Mittwoch, der 16. Juli 2025, war der zweite Tag des Kapitels. Die Sitzung begann mit einer Heiligen Messe, gefolgt von einer bewegenden und zum Nachdenken anregenden Präsentation von Pater John Arokiam OFM. Seine interessanten Überlegungen zum Thema “Pilger der Hoffnung; Mit Christus im Licht von Emmaus und dem Sonnengesang wandeln”regten die Kapitularinnen zu einer tiefen Selbstreflexion an. Die Nachmittagssitzung knüpfte an das Thema des Vormittags an und ermöglichte den Kapitularinnen den Übergang zu privaten Gebeten und Gesprächen im Geist.

Der Donnerstag, 17. Juli, war in jeder Hinsicht ein sehr reichhaltiger Tag. Jede der sechs Provinzen stellte ihren Provinzbericht vor und berichtete über ihre Aktivitäten, Gemeinschaften und Mitglieder. Es war sehr beeindruckend zu sehen und zu hören, was aus dem Samen gewachsen ist, den Maria Hueber vor 325 Jahren in die Erde gesät hat. Er hat auf drei Kontinenten, ja sogar in vielen Ländern, Wurzeln geschlagen und eine Vielzahl von Blumen und Pflanzen hervorgebracht.
Die Arbeit der Schwestern ist ein großer Reichtum für unsere Kongregation und die Gesellschaft, insbesondere für die Benachteiligten in vielen Teilen der Welt. In den Gesprächen war eine große Dankbarkeit spürbar. Besonders lebendig wirkte der „Marktplatz”, auf dem jede Provinz einen Stand für ihre Präsentation hatte. Man konnte Handarbeiten, Bilder und andere Gegenstände bestaunen. Die Lebendigkeit und Farbenfreude der Gemeinschaft wurden auf diese Weise noch intensiver erlebt.
