
Am 25. Juni 2024 legten Claris Maya Fai, Larissa Kinyuy und Relindis Dzekameliv nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen intensiven Ausbildung im Noviziat die Erste Profess ab. Beide Ereignisse fanden im St. Joseph's Convent Shisong, dem Sitz der St. Franziskus-Provinz, statt.
Die neuen Novizinnen werden in ihrem zweijährigen Noviziat im Licht der Spiritualität und des Charismas unserer Kongregation unterstützt, ihre persönliche Beziehung zu Christus zu vertiefen. Großer Wert wird auf die Formung ihrer Persönlichkeit gelegt, damit sie in ihrem Leben als Ordensschwestern eine überzeugende Antwort auf Gott, den Nächsten und die Schöpfung geben können.
Die drei Novizinnen, die ihr erstes Versprechen der evangelischen Räte des Gehorsams, der Armut und der Keuschheit zu leben ablegten, setzen nun den begonnen Ausbildungsprozess fort. In dieser Zeit – auch Juniorat genannt - erhalten diese Schwestern mit zeitlicher Profess, ständige Weiterbildung. Das Ziel dieses Programmes ist es, ihr spirituelles Wachstum und das Leben in der Gemeinschaft zu fördern und sie zu befähigen, in ihrem Leben als Schwester und in ihren Apostolaten verantwortungsvoll zu handeln. Nach 5 - 9 Jahren werden sie die Ewige Profess ablegen.
Dem Festgottesdienst zu diesem Anlass stand Seine Exzellenz George Nkuo, Bischof der Diözese Kumbo, vor. In seiner Predigt ermunterte er die sieben Novizinnen und die drei Neuprofessen, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen. Er forderte sie auf, wahre Zeugen Christi zu sein wo immer sie sich befinden.
Im Namen der Tertiarschwestern des heiligen Franziskus versprach die Provinzoberin der St. Franziskus-Provinz, Sr. Olivia Waika, den Novizinnen und Neuprofessen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie ermutigte sie, alle Ängste zu überwinden und in ihrem Leben mehr und mehr auf Jesus zu vertrauen. Sie wünschte ihnen die Freude an Jesus Christus, die wie ein Leuchten von innen nach außen sichtbar wird.
Den neuen Novizinnen und den Neuprofessen war die Freude, dass sie nun eine weitere Stufe ihrer Formation erreicht hatten, anzusehen. Nach der liturgischen Feier gab es ein Festessen.